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CampusTalk - Barrierefreiheit im Internet - Nicht nur für Behinderte

Der FHNW CampusTalk vom 4.3.2008 zeigte: Barrierefreiheit betrifft alle. Und der freie Zugang ins Internet muss für niemanden eine Utopie bleiben. Die über 50-jährigen drängen ins Internet wie keine andere Altersgruppe...

Viele sehen nicht mehr so gut, und ein Doppelklick ist für sie oft schon eine grosse Herausforderung. Wer glaubt, dass der Aufwand für eine barrierefreie, also uneingeschränkt zugängliche Website nur der kleinen Zielgruppe von "wirklich" Behinderten zu Gute kommt, sieht sich getäuscht: Früher oder später sind wir alle froh darum.

Mit Luzia Hafen von namics sprach am CampusTalk eine erfahrene Fachfrau für Barrierefreiheit. In ihrem Impulsreferat ging sie zuerst auf die gesetzlichen Grundlagen ein. Firmen sind - im Gegensatz zu Behörden aller Stufen - noch nicht verpflichtet, Ihre Websites barrierefrei zu machen. Warum sollten sie es also trotzdem tun?

Barrierefreiheit hat eine ganze Reihe von Vorteilen, die den Zusatzaufwand mehr als rechtfertigen. Auf barrierefreien Websites sind Inhalt und Design technisch scharf voneinander getrennt. Damit sind sie viel einfacher zu warten, auch über längere Zeit. Und sie sind zudem ideales Futter für die Suchroboter von Google - barrierefrei heisst auch suchmaschinenoptimiert. Zertifizierungen, wie sie in der Schweiz zum Beispiel die Stiftung "Zugang für alle" anbietet, können innovativen Firmen zudem kurzfristig einen Kommunikationsvorteil im Markt verschaffen.

 

Quelle:openpr 



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